Karin Schiller

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Mit dem Rucksack durch den Balkan – Transfer nach Tirana

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Taxi to StrugaWieder in Ohrid angekommen, erkundigen wir uns nach einem Bus nach Tirana für den nächsten Tag. Wir erfahren aber, dass es keinen direkten Bus in die albanische Hauptstadt gibt. Wir müssen zuerst nach Struga und von dort den Fernbus nehmen. Vom Fahrer gestern haben wir noch eine Telefonnummer und bestellen unser “Taxi” nach Struga – wobei hier jeder, so scheint es,  der ein Auto hat, nebenher als Taxifahrer tätig wird. Unser Fahrer will uns auf der Fahrt doch tatsächlich weismachen, dass es keinen Bus nach Tirana gibt und bietet uns an, zum Preis von 80 Euro direkt nach Tirana zu bringen. Wahrscheinlich gibt es Touristen, die auf solche Maschen reinfallen, jedoch ist er bei uns an der falschen Adresse.IMG_2292

Am Busbahnhof in Struga angekommen, ist dann alles sehr einfach. Wir buchen das Busticket nach Tirana und bezahlen halb mit Mazedonischen Dinars, halb mit Euros und bekommen halb Dinar und halb Albanische Lek als Wechselgeld zurück. Somit haben wir schon mal einen Anfangbestand für Albanien. Nebenbei bemerkt: man kann alternativ natürlich überall mit Euro bezahlen … naja, vielleicht nicht gerade im Supermarkt um die Ecke, wo wir jetzt unsere restlichen Dinar ausgeben 🙂

Reisebekanntschaft

Reisebekanntschaft

Während der Wartezeit auf den Bus machen wir Bekanntschaft mit einem kleinen Jungen und seiner Mutter. Die beiden sind auf dem Weg zu ihren albanischen Verwandten, wie sie uns erzählten; und obwohl wir kein Albanisch können, verstehen wir uns irgendwie. Vielleicht weil wir uns verstehen wollen.

Unsere Reise nach Tirana ist dann anstrengend und ziemlich ermüdend, da es trotz brütender Hitze keine AirCondition im Bus gibt. Am Grenzübergang zu Albanien heißt es dann wieder für alle Reisenden aussteigen, mit dem Gepäck zur Grenzstation gehen und den Pass vorzeigen. Danach geht es mit einem neuen, aber nicht minder alten Bus, weiter.IMG_2300

Schon gleich nach dem Grenzübergang wechselt die Kulisse und wir genießen von unseren Bussitzen aus ein ganz anderes Panorama. Eine Passabfahrt durch ein sehr großes Tal beginnt. Die von der Sonne angestrahlten Berge, die ihre Schatten auf die Täler werfen, bieten uns eine reizvolle, aber karge Landschaft.


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Es geht wiederholt bergab und bergauf. Die Straßen in Albanien sind noch schlechter als in Mazedonien, so dass es nur langsam voran geht. Irgendwann sind wir von der Hitze, dem Schweiß und dem Staub so eingepökelt, dass wir uns nur noch eine Dusche oder einen Sprung in’s Kalte Wasser wünschen. Wir sind froh, als der Bus endlich eine Pause in einem Gasthof macht, wo wir uns die Beine vertreten und ein wenig erfrischen können. Zu unserer Freude findet dort gerade eine Hochzeitsfeier statt und wir haben Gelegenheit das Fotoshooting mit dem Brautpaar zu beobachten. Man sagt ja, es
Balkanurlaub 093bringt Glück, wenn man eine Braut sieht. Mal sehen, ob es stimmt 🙂

Es reisen noch zwei andere Backpackers mit uns: ein Franzose und ein Schweizer. Sie erzählen uns, dass sie in Tirana im Backpacker’s Hostel vorgebucht haben. Angesichts der Tatsache, dass Tirana eine sehr große Stadt mit viel Angebot ist und die Saison fast schon zu Ende geht, haben wir noch keine Unterkunft gebucht, sondern verlassen uns darauf, vor Ort fündig zu werden. Wir werden ja sehen. Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, erreichen wir unser Ziel: Tirana

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Hier gibt es noch mehr Bilder von unserer Reise nach Tirana

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